headerContent

Die VC- Methode®

Entwickelt von Thomas Heinle

Die VC-Methode ist die Basis des Workshops und des Visioncamps der Lebensunternehmer eG.

Es geht darum, den passiven, vergangenheits- und defizitorientierten Menschen zu einem aktiven, an seine eigenen Visionen, Stärken und Fähigkeiten glaubenden Menschen zu bringen.

Der Grundsatz dafür ist, dass jeder Teilnehmer die Verantwortung für sein Handeln übernimmt und selbst aktiv wird. Das Coaching zielt in erster Linie darauf ab, den Teilnehmer bei der Suche nach eigenen Lösungswegen zu unterstützen.

Es beginnt mit den beruflichen Wünschen und Zielen des Klienten. Schrittweise werden die Hindernisse angegangen, die der Umsetzung dieser Wünsche im Weg stehen . Dabei werden sowohl Probleme die von außen kommen bearbeitet, sowie auch inneren Blockaden Raum gegeben sich zu lösen und auf einer Handlungsebene mit ihnen umzugehen.

Am Ende steht die zu Beginn noch unfassbare Vision als konkretes Konzept mit detaillierten und machbaren Handlungsschritten für den Teilnehmer und er kann sich damit auf den Weg machen.

 

Struktur des Coachings:

Ideal ist ein Coaching in der Gruppe von 15-20 Teilnehmer pro Trainer. Es kann variieren, doch grundsätzlich hat diese Gruppenstärke den größten Erfolg.
Es handelt sich stets um ein Einzelcoaching in der Gruppe! 

Es gibt keine allgemein gültige Gesamtlösung der Probleme, sondern für jeden Einzelnen die persönlichen Lösungswege, ganz individuell zugeschnitten.
Innerhalb des Coachingprozesses findet eine regelmäßige Vernetzung in kleine Erfolgsteams statt. Das fördert eine positive Gruppendynamik und optimalen Input von immer wieder anderen Teilnehmern.

 

Die praktische Umsetzung:

Visionsarbeit:

Alles beginnt mit einem Bild der Vision. "Stelle dir vor, Du hast alle Möglichkeiten der Welt, was würdest du gerne tun in 5 Jahren?" 
Hier geht es um die berufliche Lebensvision der Seminarteilnehmer zunächst unabhängig von Vermittlungshemmnissen oder Blockaden. Es ist elementar wichtig, den Fokus auf die Zukunft zu lenken und eine große Zeitspanne zu wählen, damit freies Assoziieren ermöglicht wird.

Dieses individuelle Visionsbild der Teilnehmer wird in der Gruppe „hochgesponnen“ und verstärkt. So lernen sich die Teilnehmer in der Gruppe nicht über die Defizite, sondern über die Visionen kennen. 

In der eigenen Vision steckt die größte Energie, mit dem höchsten Potential für Veränderungsprozesse!

Während des gesamten Trainingsprozesses geht es immer um die Vision des einzelnen Teilnehmers, die sich permanent verändert und weiterentwickelt. Dies erhöht nicht nur die Motivation der Teilnehmer, sondern gleichzeitig auch Selbstbestimmung und Autonomie.

Es entsteht ein Life-Work-Flow:
"Wenn man über die Vision ein klares Ziel definiert hat, passieren die Dinge so, wie man sie braucht, nicht wie man sie plant!"

 

Die Stolpersteine:

Werden in der Visionsphase noch alle Blockaden außen vorgelassen, so kommen sie nun zum Tragen. "Was liegt Dir auf Deinem Weg zur Vision ALLES im Weg?" 
Hier werden alle Hindernisse und Probleme identifiziert und benannt. Ist die Vision zu Beginn noch scheinbar unerreichbar, so nähert sie sich jetzt Schritt für Schritt an. Es findet eine Fokussierung der Vision bzw. der Idee statt, indem alles visualisiert wird, was dem Ziel zum jetzigen Zeitpunkt im Wege steht. 

Anschließend werden Möglichkeiten gesammelt, wie der Stolperstein gelöst werden kann. Daraus ergeben sich individuelle Lösungsstrategien und der Teilnehmer wird in die Lage versetzt, zu erkennen, dass er sein Ziel tatsächlich erreichen kann!

So ergibt sich ein Zeit- und Zielmanagement, indem die Stolpersteine nach Wichtigkeit geordnet und mit Daten versehen werden, bis wann und wie sie, mit wem gelöst werden. 

Die ehemaligen Stolpersteine sind jetzt zu Meilensteinen ("Teilzielen") geworden!

 

Bedürfnisanalyse & Alleinstellungsmerkmale:

Die Teilnehmer wissen nun was sie tun wollen und wann/ wie sie es erreichen. Was noch fehlt ist der Adressat. "Für wen will ich meine Leistung eigentlich erstellen und warum braucht derjenige diese überhaupt?"

Jetzt wird ein Wunschkunde (oder möglicher Arbeitgeber) kreiert und dessen Bedürfnisse mit den Fähigkeiten des jeweiligen Teilnehmers abgeglichen. Das passiert in Form eines T-Kontos. Auf der linken Seite werden mindesten 30 Bedürfnisse des Wunschkunden (persönlich wie beruflich) aufgelistet. Danach wird jedem Bedürfnis wenigstens ein Beweis des Teilnehmers gegenübergestellt, mit dem der Teilnehmer dieses Bedürfnis abdecken kann.

Erst wenn jedes Bedürfnis einen Beweis auf der Gegenseite hat, werden die Bedürfnisse mit einer Punkteskala (1-5 Punkte) gewichtet.

Die gegenüberstehenden Beweise der „Top-Fünf“ Bedürfnisse bilden die Alleinstellungsmerkmale (USP´s) des Teilnehmers. So betrachtet sich der Teilnehmer nicht als Bittsteller, sondern als Dienstleister und bekommt Augenhöhe zum Kunden/ Arbeitgeber über das vor Augen führen der eigenen Fähigkeiten.

Der Teilnehmer weiß nun an wen sich sein Angebot richtet, was seine Alleinstellungsmerkmale sind und wie er den anderen von seinem Angebot überzeugt!

 

Das Hamsterrad:

Liegt der Fokus bei den Stolpersteinen noch auf allgemeinen Problemen, die im Wege liegen, so bearbeitet das Hamsterrad die inneren Blockaden. Innerhalb der Methode kommt jeder Teilnehmer an seine inneren Grenzen. "Wo ist der kritische Punkt, an dem Du abdriftest in alte Muster und Dich selbst blockierst/ sabotierst?" 

Anders als in der Psychotherapie geht es nicht um das Aufarbeiten von Traumata. Coaching bedeutet, das Problem zu erkennen und auf einer Handlungsebene damit umgehen zu lernen!

 

 

Strategienentwicklung & weitere Umsetzung:

Abgeleitet aus den bisher erarbeiten Ideen und Lösungsansätzen werden nun konkrete Strategien erarbeitet. Die Teilnehmer erstellen einen konkreten Plan zu den anstehenden Handlungsschritten. Sie erarbeiten, wenn notwendig, auch einen Businessplan und ein Marketingkonzept. 

Die Priorisierung der jetzt vereinbarten Handlungsschritte erfolgt täglich in der Morgenrunde mit den Fragen:

  1. „Was ist meine Vision/ Idee?“
  2. „Was will ich heute dafür tun?“
  3. „Wie geht es mir damit?“

So wird die Kraft der Vision täglich in den Vordergrund gebracht, die wichtigen Themen angesprochen und die Gruppe/ der Trainer bleibt immer über den aktuellen Stand eines jeden Teilnehmers informiert!

 

 

 



 
footerContent